
Campus der Wilhelm-Pieck-Universität Rostock, September 2011
Aus der 11Freunde #144 vom Mai 2011:
„[…] Auf der deutschen Fußballlandkarte gilt die Ostseeküste von Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern, abgesehen von Hansa Rostock, weitgehend als Terra incognita. Ersteres ist das einzige Bundesland der alten BRD, das noch nie einen Bundesligisten beheimatet hat (in der Landeshauptstadt Kiel regiert dazu passend der Handball), während Mecklenburg-Vorpommern ohnehin den Ruf genießt, so etwas wie der Sudan unter den Bundesländern zu sein. In das platte Land zwischen Wismar und Schleswig, wo kauzige und zu derben Mitteln der Konfliktlösung neigende Menschen leben, schickt Bawar seine drei Protagonisten, um eine im Grunde aussichtslose Such- und Rachemission zu erfüllen. […]“
Der Ausschnitt stammt aus einer Rezension von „Poeler Pokale“, einem Kriminalroman von André Bawar.
Los geht’s am Mittwoch um 20 Uhr im Cafè Median in der Niklotstraße.

Es ist Wahlkampf in Mecklenburg-Vorpommern… die erste fünfjährige Legislaturperiode des Landtages ist vorrüber.
Mehr oder weniger heimlich hatte man 2006 die Dauer einer Legislatur um ein Jahr verlängert. Doch darum soll es hier heute nicht gehen. Spannender ist viel eher das Marketing der Parteien, welches sich in der nun von allen Seiten hereinbrechenden Wahlwerbung niederschlägt. Die SPD wirbt mit dem Slogan „Gut, wie das Land“ – erinnert eher an eine Bierwerbung.
Die NPD krakeelt: „aufregend“ oder auch „sei kein frosch“ – was Assoziationen an ein unkonventionelles Deoderant weckt. Und auch bei den Christdemokraten liegt einiges im Argen… „C wie Zukunft“?! – wer solche Marketingstrategen hat, braucht keine Feinde mehr!
Zwei dringende Linkempfehlungen:
www.c-wie.de – hier entlädt das Internet seinen allgemeinen Unmut
„CDU wird für Wahlplakat veräppelt“ – Hintergrundartikel von spiegel.de
Sämtliche Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen des Schweriner Hauptbahnhofs hat dieses verfallene Bahngebäude bisher überstanden. Und wer findet bei diesem Bilderrätsel nun heraus was da ursprünglich für eine sozialistische Parole an der Wand stand?
Wer es errät, kriegt eine Flasche italienischen Schnaps am Tresen des Vertrauens.

(Diese Grafik lässt sich vergrößern)