Traffic stinkt nicht!

Zur allgemeinen Kenntnissnahme für die geneigte Leser_innenschaft dieses Blogs wird hiermit eine Auswärts-Leseempfehlung gegeben:

Das Antisexistische Bündnis Rostock setzt zur öffentlichen Verteidigung seines Daseins an, wen der Inhalt nicht so sehr interessiert, der wird seine helle Freude sicherlich an der Kommentarspalte finden.

Den Text gibt es beim Kombinat Fortschritt.

Das, dem gesamten Schreiben zugrunde liegende, Statement gibt es auf Systemausfall und eine erste Reaktion von Außerhalb gibt es auf dem Mädchenblog.

An dieser Stelle wird in nächster Zeit auch noch mal drauf gehauen, es soll ja niemand sagen können, hier in MV würden die Menschen nicht diskutieren können.

Post Scriptum:
Als kleine Randnotiz, wo es hier gerade um die große Verlinkerei geht: bei Reflexion wurde das Layout mal einer gründlichen Generalüberholung unterzogen. Prädikat „must read“!


4 Antworten auf “Traffic stinkt nicht!”


  1. 1 find ich nich cool 06. Februar 2012 um 17:27 Uhr

    Hey ich wollte dir nur kurz sagen, dass der Satz: „Wen der Inhalt nicht interessiert…“ irgendwie niemanden hilft. Das ganze gebashe, hier als unterhaltenswertes Event anzupreisen, kommt mir doch sehr verfehlt vor. Die Gruppe versucht wirklich in einen politischen Diskurs zu treten und was sie als Antworten bekommt, ist ein trauriger Realitätsabgleich einer nicht-fähig-dazu-scheinenden Rostocker Szene. Insgesamt eine traurige Sache, gibt also keinen Grund das hier abzufeiern.

  2. 2 Administrator 06. Februar 2012 um 18:23 Uhr

    @find ich nicht cool
    Dies hier ist das Internet. Es kann sich bei Kommentaren (schon allein aufgrund der technischen Beschränkungen der Kommentarfunktion) lediglich um „Zwischenrufe“ handeln. Insofern wäre es generell ratsam, die Kommentare und Beiträge voneinander zu trennen. Wer an der Diskussion interessiert ist, konzentriert sich auf das Lesen der Stellungnahme, des Textes von Systemausfall und möglicherweise noch kommenden geschloßenen Texten zu diesem Thema.

    Die Kommentare hingegen sind einfach nur „Internet“, zusammengerufen durch sämtliche Kanäle auf Facebook oder anderen Blogs (siehe Maedchenblog) finden sich hier die Sympathisanten der jeweiligen Fraktionen ein und bilden eine digitale Geräuschkulisse. Daran ist nichts ernstzunehmender Text, sondern nahezu in allen Fällen Zustimmungsbekundungen, spontaner Ausdruck von Emotionen beim Lesen, rumtrollen, alte Rechnungen begleichen, vom Thema abkommen, zum Thema hinführen etc. pp. – Zwischenrufe eben.

    Wenn du dies nun traurig findest, dann ist das so, aber letztendlich geben die Menschen dort einfach nur ein mehr oder weniger verzerrtes Abbild der allgemeinen Stimmung zu diesem Thema ab. Verändert wird durch eine „Diskussion“ in der Kommentarspalte nichts. Ebenso ist die Kommentarspalte nicht als irgendeine „Antwort“ auf den eigentlichen Diskussionsbeitrag zu verstehen, sondern als Kommentar. Sonst würde es Antwortfunktion und nicht Kommentarfunktion heißen. Die Antwort in diesem Fall, wäre ein neuer Text, beispielsweise von Systemausfall oder irgendwem anderes.

    Der Erfolg (oder auch Misserfolg) einer Diskussion kann zudem nicht durch den Diskussionsverlauf in der Kommentarspalte gemessen werden. Denn die Kommentarspalte ist wie bereits dargelegt Internet. Soetwas wie dort passiert zwangsläufig und kann daher nur als Misserfolg gewertet werden, wenn man von vorne herein mit falschen Erwartungen an die Sache ging. Die einzige Möglichkeit das zu umgehen wäre das Aussortieren der allermeisten Kommentare. Allerdings besteht hier das Problem das emotio und ratio sowieso mit der gleichen Zwangsläufigkeit vermischt sind und unnütze und nützliche Kommentare nicht komplett sauber trennen lassen.

    Von daher bleibt dir nix übrig als das Internet als das hinzunehmen was ist. Internet halt und dich eingeladen zu fühlen doch selbst einen Text zu schreiben und die Diskussion als solche damit eventuell zu beeinflussen.

  3. 3 find ich nich cool 06. Februar 2012 um 22:59 Uhr

    hm, danke das du mir noch mal das Phänomen Internet-Blogging erklärt hast, aber darum ging es mir irgendwie nicht. Ich scheine mich doof ausgedrückt zu haben, denn irgendwie krieg ich das Gefühl dass du hier irgendwen oder irgendwas verteidigen willst.
    Ich aber wollte lediglich deine Erzählung kritisieren. Für mich steckt in der Aussage „wen der Inhalt nicht so sehr interessiert, der wird seine helle Freude sicherlich an der Kommentarspalte finden“ eine Sensationsgeilheit, die das Statement in keinem Fall braucht. Ganz im Gegenteil, es braucht eher Leute die dazu aufrufen sich mit dem Inhalt auseinanderzusetzen und nicht wie du es getan hast mit den Kommentaren. Finds halt einfach schade das du den Inhalt von vornherein ausklammerst. Ich will dich nicht anpissen, sondern ich wollte dir nur sagen wie das auf mich wirkt und das ich mir einfach etwas zielführenderes erhofft habe. Aber Kritik ist dazu da um sie anzunehmen oder eben nicht.

  1. 1 kritische provinz Trackback am 07. Februar 2012 um 1:54 Uhr

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